Rot-Grün-Farbsehtest
Erkennen Sie Protanopie (Rotblindheit) und Deuteranopie (Grünblindheit) mit unserem spezialisierten Rot-Grün-Farbsehtest.

Rot-Grün-Farbsehtest
Dieser Test verwendet C-förmige Landolt-Ringe zum Screening auf Rot-Grün-Farbenblindheit. Finden Sie die Öffnung im farbigen Ring und klicken Sie direkt darauf.
- •Betrachten Sie den farbigen Kreis und finden Sie die Öffnung
- •Klicken Sie direkt auf die Öffnung im Ring
- •Wenn Sie die Öffnung nicht sehen können, klicken Sie auf „Ich sehe nichts“
Rot-Grün-Farbenblindheit verstehen
Die Rot-Grün-Farbsehschwäche ist die häufigste Form der Farbenblindheit und macht rund 95 % aller vererbten Fälle aus. Sie entsteht, wenn die Zapfenzellen, die für die Wahrnehmung roter oder grüner Lichtwellenlängen zuständig sind, entweder fehlen oder abnormal funktionieren.
Weltweit weisen etwa 8 % der Männer und 0,5 % der Frauen eine gewisse Rot-Grün-Schwäche auf. Die Erkrankung wird über das X-Chromosom vererbt, was die deutliche geschlechtsspezifische Verteilung erklärt – Männer tragen nur ein X-Chromosom, sodass ein einziges betroffenes Gen zu Farbenblindheit führt.
Protan-Schwäche
Verursacht durch verminderte Empfindlichkeit oder Fehlen der Zapfen für lange Wellenlängen (L). Protanopie bedeutet das vollständige Fehlen der Rot-Zapfen, während Protanomalie eine verminderte Rotempfindlichkeit bezeichnet. Rottöne erscheinen dunkler und können mit Schwarz, Braun oder Dunkelgrün verwechselt werden.
Deutan-Schwäche
Verursacht durch verminderte Empfindlichkeit oder Fehlen der Zapfen für mittlere Wellenlängen (M). Deuteranopie bedeutet das vollständige Fehlen der Grün-Zapfen, während Deuteranomalie eine verminderte Grünempfindlichkeit bezeichnet. Grüntöne verschmelzen tendenziell mit Rot-, Gelb- und Brauntönen.
Häufigkeitsverteilung (Männer)
So führen Sie den Test durch
1. Test starten
Klicken Sie oben auf „Test starten“. Es erscheint ein farbiger Kreis (Landolt-C-Ring) mit einer Öffnung auf einer Seite.
2. Die Öffnung finden
Betrachten Sie den Ring sorgfältig und klicken Sie direkt auf die Öffnung. Wenn Sie den Ring nicht vom Hintergrund unterscheiden können, klicken Sie auf „Ich kann die Öffnung nicht sehen“.
3. Ergebnisse erhalten
Nach 14 Durchgängen erhalten Sie ein detailliertes Ergebnis, das den Schweregrad einer eventuell festgestellten Rot-Grün-Farbsehschwäche angibt.
So funktioniert dieser Test
Dieser Test verwendet Landolt-C-Ringe – Kreise mit einer Öffnung in einer von acht Richtungen. Der Ring ist in einer Farbe gezeichnet, die Menschen mit Rot-Grün-Schwäche nur schwer vom umgebenden Hintergrund unterscheiden können. Wenn Sie den Ring deutlich sehen, können Sie die Öffnung finden und anklicken; wenn Sie ihn nicht unterscheiden können, verschmilzt der Ring mit dem Hintergrund.
Die Farben für Ring und Hintergrund werden entlang von „Verwechslungslinien“ im CIE-Farbraum gewählt – Farbpaare, die für Menschen mit einer bestimmten Schwäche identisch erscheinen, für Menschen mit normalem Sehen aber deutlich unterschiedlich sind. Indem diese Farbpaare über 14 Durchgänge variiert werden, misst der Test, wie gut Sie Rot-Grün-Farbtöne voneinander trennen können.
Die Landolt-C-Methode
Der Landolt-C-Ring ist ein weltweit verwendetes Standard-Sehzeichen zur Prüfung von Sehschärfe und Farbsehen. Seine einfache Form – ein Ring mit einer einzelnen Öffnung – ermöglicht eine richtungsbasierte Antwort, die sprachunabhängig und eindeutig ist. Sie klicken einfach dorthin, wo Sie die Öffnung sehen, was den Test für Nutzer jeden Alters und jeder Sprache zugänglich macht.
Warum die Richtung der Öffnung wichtig ist
Anders als bei zahlenbasierten Tests, bei denen Raten leicht ist, kann die Öffnung in einer von acht Richtungen erscheinen (oben, unten, links, rechts und vier Diagonalen). Das macht zufälliges Raten unzuverlässig (nur 12,5 % Trefferchance) und liefert eine präzisere Messung Ihrer Fähigkeit, den Ring vom Hintergrund zu unterscheiden.
Auswertung und Schweregrad
Ihr Ergebnis basiert darauf, in wie vielen der 14 Durchgänge Sie die Richtung der Öffnung korrekt erkennen. Normales Farbsehen erreicht typischerweise 90 % oder mehr. Ergebnisse zwischen 70–89 % deuten auf eine leichte Schwäche hin, 50–69 % auf eine mäßige Schwäche und unter 50 % auf eine starke Rot-Grün-Farbsehschwäche.
Quellen
- National Eye Institute (NEI) — Comprehensive guide on color blindness types and genetic causes
- American Academy of Ophthalmology (AAO) — Clinical information on red-green color vision deficiency
- National Health Service (NHS) — Symptoms, causes, and management of colour vision deficiency
- MedlinePlus Genetics — Genetic basis of red-green color blindness and X-linked inheritance
- Colour Blind Awareness — Prevalence statistics and types of color vision deficiency
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